Zeugnisse

Ich hatte schreckliche Angst zu sterben …

Ich habe ein ganz normales Leben geführt. Es gab aber eine Sache in meinem Leben, die mich gefesselt hat; die Angst vor dem Tod. Ich hatte schreckliche Angst davor zu sterben und ab diesem Zeitpunkt einfach nicht mehr zu existieren. Allein der Gedanken, dass einfach nichts von mir übrig bleibt, genügte, um Panik auszulösen. Wenn solche Gedanken kamen oder ich anders mit meiner Angst konfrontiert wurde, schnürte sich mein Brustkorb zusammen. Ich bekam schlechter Luft und wurde panisch. Nur meine Familie wusste davon.

Aus einem unerklärlichen Grund kam in mir das Verlangen auf, nach Gottes Existenz zu suchen und in der Bibel zu lesen. Nachdem ich einige Fakten zusammen getragen habe, habe ich mir einfach mal meine alte Konfirmationsbibel genommen. In den ersten Seiten der Bibel fand ich zum Glück eine Einführung und einen Leseplan. Ich habe die Stellen des Leseplans gelesen und war überrascht praktische Hilfen für mein Leben zu finden.

An einem Abend lag ich in meinem Bett und habe ein Gleichnis gelesen. Es beschäftigte sich mit dem Tod. Direkt ist wieder in mir diese Angst aufgekommen. Ich bin aufgesprungen und das Atmen fiel mir schwer. Der gleiche Ablauf wie immer. Ich habe mich dann immer darauf konzentriert, dass ich heute nicht sterbe und morgen wohl auch nicht.

In diesem Moment ist Gott dagewesen …

Wieder aus einem unerklärlichen Grund hatte ich das Gefühl, dass ich die Angst zulassen soll. Ich habe es getan und alles wurde schlimmer. Ich habe angefangen zu weinen. Als ich vor meinem Bett stand, habe ich einfach ein „Vater Unser“ gebetet und danach habe ich zu Gott gerufen und ihn angefleht, dass er mich von dieser Angst befreit und ich davor nie wieder Angst haben muss.

In diesem Moment ist Gott dagewesen. Und ich durfte seinen Frieden spüren. Er hat mich befreit. Und ich hatte seitdem nie wieder Angst.

Später habe ich noch einen Vers gefunden, der genau zu meiner Erfahrung passt:

„Als ich beim Herrn Hilfe suchte, erhörte er mich und befreite mich aus aller Angst.“
Psalm 34:5 (Bibel)

Mark Warkowski

Zeit mit Gott – ohne Ablenkung

Nach einer Anregung von einem Freund habe ich mich entschieden, die Benachrichtigungsfunktion für meine E-Mails abzuschalten, damit ich mehr Zeit mit Gott ohne Ablenkung verbringen kann.

Dadurch habe ich eine Anmeldefrist für ein Photo-Event verpasst. Dabei gibt es jeweils nur eine Frist von einigen Stunden – dann sind die Plätze weg. Ich habe aber auf Gott vertraut, dass er etwas Gutes draus macht – und auf einmal habe ich doch einen Extraplatz bekommen, obwohl ich zu spät war!

Andreas Heuer

Was ist mit mir geschehen?

Vor kurzem wurde ich von einem extremen Gefühl der Entmutigung befreit. Ich war sogar kurz vor einer Depression. Ich fühlte mich umzingelt, besiegt und sehr hilflos. Ich war an einem Punkt angelangt, an dem ich keine Worte mehr übrig hatte. Ich saß zu Hause und weinte, weinte einfach nur noch. Ich wusste nicht, was und wie ich beten sollte. Und wohlgemerkt, ich bin ein alter Hase, der wirklich glaubt, er wüsste, wie man betet. Die Frage, die Sie sich vielleicht stellen, lautet: Judith, wie bist du hierhin gekommen?

Stell dir vor, du gehst eine Straße entlang, du bist schon lange unterwegs und alles scheint schön und rosig zu sein. Die Sonne scheint und alle lächeln, und dann ist plötzlich alles grau, trüb und düster. Viele von euch haben das schon erlebt und haben angefangen, Gott zu fragen: „Warum ich, Herr? Was ist mit mir geschehen? Wie bin ich hierher gekommen?“

Jesus – wo bist du???

Nachdem es immer schlimmer wurde, begann ich, nach einem Fluchtweg zu suchen. Ich begann zu murren und zu klagen. Ich begann an dem zu zweifeln, worüber ich gerade sprach.  Mein Gebet wurde zur Routine und nichts mehr, was ich gerne tat. Außerdem fühlte ich mich sehr isoliert und sehr allein. Ich wurde beschimpft, ich wurde für Dinge beschuldigt, die ich nie gesagt oder getan hatte. Jedes Mal, wenn ich zum Beten ging, fragte ich: „Jesus, wo bist du? Siehst du nicht, wie es mir geht?“

An einem Freitagabend habe ich mich auf den Weg zu einem Gebetstreffen unserer Gemeinde gemacht. Es war ein echter innerer Kampf für mich, dorthin zu gehen. Dann fingen wir an zu beten, und alles war in Ordnung mit mir. Dann kam ein anderer Christ nach vorne und begann über den Auftrag Jesu an die Gemeinde zu sprechen. Diese Botschaft bewegte wirklich etwas in meinem Herzen, aber ich spürte in mir, dass es noch nicht vorbei war. Dann riefen dieser Mann und unser Pastor alle Anwesenden nach vorne, die den Wunsch hatten, dass für sie gebetet werden sollte.

Völlig verwandelt …

Plötzlich spürte ich ein Taubheitsgefühl in meinen Fingern, und dieses Taubheitsgefühl wurde immer stärker, bis meine Schultern so schwer wurden, dass es sich so anfühlte als würde ich einen Sack Mais auf meinen Schultern tragen. Ich mache keine Witze! Diejenigen, die an diesem Abend im Gemeindesaal waren, sahen, was mit mir los war. Ich schwang meine Hände immer wieder hin und her. Ihr wisst doch, wenn man sich die Hände wäscht und kein Handtuch zum Abwischen hat, schüttelt man das Wasser ab, indem man die Hände schüttelt, oder? Genau das passierte mit mir.

Der Bruder und unser Pastor beteten für mich und ich erinnere mich, dass ich mich sehr schwach fühlte und auf meine Knie fiel. Dann klopfte mir der Pastor auf die Schulter und sagte mir, ich solle aufstehen. Als ich aufstand, ging es mir auf einmal vollkommen gut, ich hatte keine Schmerzen mehr, kein Taubheitsgefühl, keine Schwere, alles war weg. Ich konnte nicht anders, als JESUS, JESUS, JESUS zu schreien!

Es sind jetzt zwei Wochen seit dieser Befreiung vergangen und ich sage euch, ich bin ein ganz neuer Mensch geworden – völlig verwandelt. Mein Ehemann kann das bezeugen. Er hat eine neue Ehefrau bekommen!

Gott segne Sie und danke fürs Lesen.
Schalom.
Judith Hennersdorf

 

What happened to me? How did I get here?

Last week I was released from an extreme feeling of discouragement. I was even on the verge of depression. I felt surrounded, defeated and very helpless. I had reached a point where I had no words left. I sat at home crying, just crying. I didn’t know what to pray for or how to pray. And mind you, I’m an old hand who really thinks he knows how to pray. The question you may be asking yourself is, Judith, how did you get here?

Imagine you are walking down a street, you have been walking for a long time and everything seems nice and rosy. The sun is shining and everyone is smiling, and then suddenly everything is gray, dull and gloomy. Many of you have experienced this and have begun to ask God, „Why me, Lord? What has happened to me? How did I get here?“

Jesus, where are you???

After it got worse and worse, I started looking for an escape route. I began to grumble and complain. I began to doubt what I was talking about.  My prayer became routine and not something I enjoyed doing. I also felt very isolated and very alone. I was called names, I was blamed for things I had never said or done. Every time I went to pray, I asked, „Jesus, where are you? Don’t you see how I am?“

One Friday night I made my way to a prayer meeting at our church. It was a real internal struggle for me to go there. Then we started praying, and everything was fine with me. Then another Christian came forward and started talking about Jesus‘ commission to the church. This message really moved something in my heart, but I felt inside that it was not over yet. Then this man and our pastor called forward everyone present who had a desire to be prayed for.

Completely transformed

Suddenly I felt a numbness in my fingers, and this numbness grew stronger and stronger until my shoulders became so heavy that it felt like I was carrying a bag of corn on my shoulders. I kid you not! Those who were in the community hall that night saw what was going on with me. I kept swinging my hands back and forth. You know how when you wash your hands and you don’t have a towel to wipe them with, you shake the water off by shaking your hands, right? That’s exactly what happened to me.

The brother and our pastor prayed for me and I remember feeling very weak and falling on my knees. Then the pastor tapped me on the shoulder and told me to get up. When I stood up, all of a sudden I felt perfectly fine, I had no more pain, no numbness, no heaviness, everything was gone. I could not help but cry out JESUS, JESUS, JESUS!

It has been two weeks since that deliverance and I tell you, I have become a whole new person – completely transformed. My husband can testify to that. He has been given a new wife!

God bless you and thank you for reading.
Shalom.
Judith Hennersdorf